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Chronik zum 35 jährigen Bestehen der Küsten- und Hochseeseglergemeinschaft Oberrhein e.V.

 

KHSO

Küsten- und Hochseeseglergemeinschaft Oberrhein e.V.

 

 
 
Die Küsten- und Hochseglergemeinschaft Oberrhein e.V. (KHSO) wurde am 5. November 1971 in Karlsruhe gegründet.

Zur Gründung waren in der Gaststädte zum Löwen in Karlsruhe Beiertheim 15 Gründungsmitglieder anwesend. Zum Ersten Vorsitzenden wurde Klaus Borel gewählt, er hatte die Idee, den damals Segelbegeisterten in unserer Region eine kostengünstige DSV- Vereinszugehörigkeit zu schaffen.

 

Etwa 1 Jahr zuvor hatte sich die Segel- und Motoryacht Schule Karlsruhe etabliert. Mit Ausbildungskursen zum Erwerb der freiwilligen DSV- Segelführerscheine und später des amtlichen Sportbootführerscheins See entstand so die Verknüpfung mit einem DSV Verein zur Ausstellung der DSV Führerscheine auf breiter Basis.

 

In dieser Gründerzeit der frühen 70er Jahre wuchs somit die Mitgliederzahl schnell an. Alle Führerscheinbesitzer traten in die KHSO ein und wollten durch die kostengünstige Zugehörigkeit zu einem DSV Verein nicht mehr zu den so genannten „wilden“ Seglern gehören.

 

Dadurch dass die KHSO weder ein eigenes Clubgelände mit der entsprechenden Infrastruktur (Hafen, Bootsliegeplatze, usw.) anstrebte, sondern nur den Gedanken des Seesegelns in den Vordergrund stellte, traten sehr viele Gleichgesinnte der Gemeinschaft bei und blieben Ihr über viele Jahre treu verbunden.

 

Mitte der 70er Jahre hatte die Gemeinschaft über 800 Mitglieder. Große Veranstaltungen in den Hörsälen der Uni Karlsruhe mit Einhand Weltumsegler (Hehner) und Regattaseglern waren damals Anziehungspunkte auch für die Karlsruher Öffentlichkeit.

Parallel zu den Veranstaltungen bildeten sich Gruppen von Mitgliedern, die Yachten charterten und in Nord- und Ostsee und mit zunehmendem Alter dann später im Mittelmeerraum praktisch das Flottiliensegeln einführten. So segelten wir z.B. im stürmischen Frühjahr 1975 mit 7 Yachten an der Cote Azur.

 

Die anfänglich bei der Gründung der Gemeinschaft zugrunde gelegten Idee, allen neuen Führerscheinbesitzern eine DSV Zugehörigkeit zu bieten - weil nur ein DSV Verein Führerscheinprüfungen abnehmen durfte und die Führerscheine ausstellen konnte - wurde mit Änderung der Führerscheinvorschrift 1978 in die staatliche Obhut überführt und so die zwingende Notwendigkeit einer Clubzugehörigkeit hinfällig.

 

Parallel dazu entwickelte sich die Segel- und Motoryachtschule einerseits und die Führung der KHSO andererseits auf Grund der unterschiedlichen persönlichen Ansichten des damaligen Vorstandes Arnold Reis in unterschiedlicher Richtung.

Aus dem so genannten „Führerschein Club“ hatte sich die KHSO zu einer eigenständigen Gemeinschaft entwickelt, mit dem Ziel das Hochseesegeln mit Schwerpunkt im Mittelmeer zu betreiben.

 

In der KHSO wurden eigene Lehrgänge zum Erwerb des Sportsee- und Sporthochseeschiffer Scheins sowie des See-Funksprechzeugnisses durchgeführt.

 

Das 10jährige Bestehen 1981 wurde auf einem 2 Mast- Clipper im Isselmeer gefeiert. Dem damaligen Vorstand und Führung von Arnold Reis gelang es, die Gemeinschaft mit eigenen Törns im Mittelmeer und Kurztörns auf dem Isselmeer, sowie mit der zur Tradition gewordenen Weihnachtsfeier in den 80er Jahren mit allerdings wenigen Getreuen aktiv zu halten.

 

Im Herbst 1989 segelten 10 KHSO Yachten in der Süd-Türkei von Gödcek nach Antalya.

1990 wurde der Herbsttörn in die Karibik (Martinique – Grenadins) verlegt.

1992 wird die Satzung der KHSO neu gestaltet.

1996 wird das 25jährige Bestehen der KHSO im KSC Clubhaus gefeiert.

1997 sind die Aktivitäten weiter zurückgegangen, so dass die Vorstandschaft ihren

Rücktritt ankündigt.

1998 verhindert eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit Wahl von Eckart

Wittek zum 1. Vorsitzenden eine Vereinsauflösung.

 

Mit der Wahl von Günther Schmidt als 1. Vorsitzenden und Uwe Gentner als 2. Vorsitzenden 1999 scheint nun die schwierigste Zeit der KHSO überwunden zu sein. Unter ihrer Organisation chartert 2003 die KHSO die komplette „Alexander v. Humboldt “ für einen 1wöchigen Kanaren Törn.

 

Mit der Wahl von Uwe Gentner zum 1. Vorsitzenden 2004 wurden die Aktivitäten der KHSO neu gebündelt. Es gelingt ihm, wieder neue und vor allem jüngere Mitglieder zu gewinnen. Die mehrtägigen Vereinsausflüge z.B. nach Paris, Amsterdam und Prag werden auch von den nichtsegelnden Familienmitgliedern als interessante Reiseaktivitäten gerne angenommen.

 

Darüber hinaus sind vor allem die von Dieter Kammerer, unserem Admiral, organisierten jährlichen Törns mit 5 Yachten und 30-35 Mitseglern z.B. Rund Kos 2004, Süd-Türkei 2005 und Rhodos 2006 die Highlights unserer KHSO Aktivitäten.

 

Im Januar 2007

 

Der Verein bedankt sich bei Dagobert Frik und Wolfgang Zschäge für die Erstellung der Chronik zum 35jährigen Bestehen unseres Vereins.

 

 

Diese Chronik wurde vom derzeitigen 2. Vorsitzenden der KHSO, Dagobert Frik, mit Unterstützung von Wolfgang Zschäge verfasst.

Sie soll an den 1. Vorsitzenden der KHSO Klaus Borel erinnern, der die Initiative zur Gründung der KHSO hatte und der im Juni 2006 verstarb.

Die Chronik ist logischerweise eine subjektive Darstellung der Entwicklung der KHSO; sie kann jederzeit ergänzt bzw. von weiteren Wegbegleitern unserer Gemeinschaft korrigiert werden.

Die Aktivitäten in unserer Gemeinschaft Stehen und Fallen mit dem Engagement jedes einzelnen Mitglieds, Dinge zu gestalten und Ziele zu erreichen.

 


 

KHSO Chronik Fortschreibung (von 2007 bis 2011) verfasst von D.Frik

 

Aufgrund der altersbedingten Vereinsstruktur hat der neugewählte Vorstand (2008), der erstmals aus 2 Damen (Schatzmeisterin u. Schriftführerin) besteht, sich diesem Trend angepasst und auch Angebote für die „Nicht(mehr)Segler“ in die Vereinsarbeit einfließen lassen.


So erfreut sich das in den letzten Jahren zur Tradition gewordene Modellbootsegeln großer Beliebtheit. Der von Walter Piel und seiner Modelboot-Seglergruppe organisierte Event, der auch die Modellyachten bereitstellt, findet jeweils im Sommer auf dem Gelände des RKC-Wörth statt, der dankenswerterweise sein Gelände hierfür zur Verfügung stellt.


Schwerpunkt unseres Vereinslebeben ist aber der Segelsport im Mittelmeer Raum. So bringen wir, zwar mit abnehmender Tendenz, immer noch bis zu 5 große Yachten mit bis zu 35 Personen in unseren Herbst-Törns auf Wasser.
Durch die von unserem KHSO-Admiral , Dieter Kammerer, perfekt geplanten und organisierten Törns eröffneten sich für viele von uns neue Reviere.


So kreuzten wir in den zurückliegenden Jahren in der Südwest-Ägäis, im Ionischen Meer, an der Südküste der Türkei, in Süd Kroatien oder auch rund um Malta.


Daneben erfreuen sich auch unsere 5tägigen Jahresausflüge großer Beliebtheit.


2007 besuchten wir mit 50 Personen die Kieler-Woche und segelten dort auf der „Joanna Saturna“ auf diesem größten Wassersportevent mit. Neben zwei Fluß-Kreuzfahrten mit der Arosa Flotte auf der Donau (2008) und auf der Rhone (2009) stand dann 2010 auf unserer „Kurs Nord“ Route der Besuch der Meyer- Werft in Papenburg mit einem Abstecher nach Helgoland und dem Besuch des Hafengeburtstages in Hamburg auf dem Programm. Im Jahr 2011 war dann unser heimatliches Revier, der Bodensee mit seinen vielfältigen Sehenswürdigkeiten unser Reiseziel.


Trotz schrumpfender Mitgliederzahlen in den zurückliegenden Jahren ist bei einer Kerngruppe und mit unserem verjüngten Vorstand genügend Elan vorhanden, die KHSO auch in Zukunft fit zu halten.

 

November 2011

Diese Chronik wurde vom derzeitigen 1. Vorsitzenden Dagobert Frik, der zusammen mit Klaus Borel vor 40 Jahren die KHSO mit gegründet hat, auf den aktuellen Stand ergänzt.

 

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